Mittwoch, 2. April 2014

not a fan – Geschichte eines Nachfolgers (Film)

Erzähltes – Glaubenswissen




Eric ist ein knallharter Geschäftsmann, verheiratet, seine zwei Kinder sind fast erwachsen, sonntags geht er in die Kirche. Nach einem Herzinfarkt, den er beinahe nicht überlebt hätte, krempelt er sein Leben radikal um. Er wird von einem  Jesus-Fan zu einem Nachfolger, der sich fragt, wie Jesus handeln würde und es dann so umsetzt. Er verändert viel, Einschneidendes, seine Familie ist nicht immer glücklich damit und manchmal nur mit Widerstand oder unter Murren bereit mitzumachen.

Die Erzählhandlung um Eric und seine Familie wird häufig unterbrochen durch kurze Szenen mit dem freikirchlichen Pastor Kyle Idleman, der im richtigen Leben mit einer Predigtreihe die Aktion „not a fan“ ins Leben gerufen hat. Er spielt in der Geschichte den Pfarrer der Familie, spricht daneben aber auch den Zuschauer direkt an und fragt ihn, ob er Jesus für einen tollen Typen hält oder für jemanden, den man ganz konkret als Vorbild für das eigene Leben nimmt.


Der Film ist ein wenig amerikanisch-idealistisch, der Schwerpunkt der Nachfolge liegt eindeutig auf Sozialem, Diakonischem, aber als Gesamtpaket ist er beachtlich und anspornend, eine sehr geeignete Grundlage für Gespräche darüber, was Jesus von den Christen eigentlich wollte und will. 
 
US-amerikanischer Spielfilm von 2010, Regie Shane Shooter, deutsche Fassung 2012, 80 Minuten, ab 12 Jahren

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