Freitag, 7. März 2014

Bengel und die Kuttenmänner

von Thomas Sieling

Kinder – Kirchenkrimi



Die beiden Freunde Bengel und Frami langweilen sich in den Sommerferien, bis sie Hinweise auf ein 1877 gestohlenes, sehr wertvolles Buch finden, das nie wieder aufgetaucht ist: das Theophilius-Evangeliar, ein mit der Hand geschriebener Auszug aus der Bibel. Mit Hilfe von Bengels älterem Bruder, seinen Eltern, Klassenlehrer Schrader und Hundedame Kobi suchen und finden sie den Schatz. Das ist gefährlich, weil eine Bande Männer, die Kutten anziehen, um nicht erkannt zu werden, ebenfalls sehr energisch nach dem teuren Stück suchen und es sich nicht von Kindern vor der Nase wegschnappen lassen wollen.

Von der ersten Seite an bis zum Schluss spannend, amüsant und insgesamt eine sehr unterhaltsame Story, die man in einem Zug durchliest, falls man die Zeit dafür hat. In Bengels Familie wird vor dem Essen und in engen Situationen gebetet und sonntags gehen sie alle in den Gottesdienst. Das wird erzählt, weil es für sie eben dazugehört, es wird nicht übertrieben und realistisch eingeordnet (Zitat): „Auch das folgende Gebet fiel zur vollsten Zufriedenheit von Bengel aus. Es war kurz, ohne dass etwas Wichtiges gefehlt hätte.“

Die Geschichte spielt in Bochum und Witten.


Der Autor Thomas Sieling ist Schulleiter und hat bereits Bücher über Schule und Schüler verfasst.


157 Seiten, 2013, für Krimifreunde ab 8 Jahren

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