Freitag, 28. Februar 2014

Es lohnt sich zu leben

Anregungen und Denkanstöße

von Anton Kner und Reinhard Abeln


Christlicher Alltag


Sechzehn kurze Kapitel über Freude, Liebe, Zuhören, Vergebung, Angst, Dank, Kreuz, Entspannung, Gott, Beten, Tod, Leben usw. Eingeleitet mit zwei bis vier Zitaten, danach sechs Seiten über das jeweilige Thema. Unterhaltsam erzählt, immer auf dem Punkt, verständlich, mit Bibelstellen, daneben mit bemerkenswerten Geschichten und Legenden, die oft neu für mich waren. Sie kreisen um die jeden Menschen bewegende Frage „Wie kann ich das Bestmögliche aus meinem Leben machen?“. (Zitat Seite 12)


Der Autor, der katholische Pfarrer Anton Kner (1911-2003), hat viele Bücher geschrieben, einige gemeinsam mit Co-Autor Reinhard Abeln, der die Texte aus ihren Werken und dem Nachlass von Monsignore Kner ausgewählt und bearbeitet hat. Anton Kner war vierzig Jahre lang Gemeindepfarrer, Gefängnisseelsorger, Religionslehrer, Blindenpfarrer, Exerzitienleiter, Schriftsteller, später einige Jahre Krankenhauspfarrer in einer psychiatrischen Klinik in Baden Württemberg.


Das schmale Bändchen habe ich mal so mitgenommen, ohne vorher etwas von Autor oder Buch gehört zu haben, der Titel hatte mich neugierig gemacht. Reinhard Abeln schreibt im Vorwort über Anton Kner: Im Mittelpunkt aller Schriften steht – gleichsam als roter Faden – die lebensentscheidende Frage: Wie werde ich fertig mit meinem Leben? Das heißt: Wie werde ich fertig mit meinem Nöten und Konflikten, mit Angst und Schuld, mit Traurigkeit und Schmerzen, mit Wohlstand und Besitz, mit Einsamkeit und Schwermut, mit Krankheit und Altern, mit Mißerfolg und Versagen? Auf diese jeden Menschen bedrängenden Lebensfragen werden dem Leser hilfreiche Antworten und gangbare Wege aus dem Evangelium aufgezeigt.


Ein wunderbarer Glücksgriff, eine sehr empfehlenswerte Lektüre.


125 Seiten, 2011






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