Donnerstag, 9. Januar 2014

Glaubenswege: Mein Weg ins Ordensleben

herausgegeben von Petra Lorleberg

Kloster – Biographisches - Bekehrungen



Zwanzig deutschsprachige Katholiken erzählen von ihrem Weg ins Kloster, in ein Säkularinstitut oder zur Weihe als Virgo Consecrata. Sie wurden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol oder Kasachstan geboren. Einige stehen noch ziemlich am Beginn, andere haben bereits seit Jahrzehnten Berufserfahrung. Die Berichte sind nicht lang, nur die ausschlaggebenden Momente bis zur endgültigen Entscheidung und die ersten Schritte werden ausführlich geschildert und begründet. Man liest vom Hineingeboren-Sein in gläubige katholische Familien oder in nichtgläubige; häufig gibt es eine Distanz zur Kirche während der Jugendjahre, später dann die Enttäuschungen oder Freuden bei Angehörigen und im Freundeskreis, die der Entschluss auslöst. Neben der grundsätzlichen Entscheidung stehen die Überlegungen, ob es in einen aktiven, einen kontemplativen Orden oder in die Mission gehen soll.

Jedes Kapitel schließ mit kurzen Infos über die jeweilige Gemeinschaft und mit Kontaktadressen; am Buchende stehen überregionale Adressen.

Abt Dr. Maximilian Heim Ocist von Stift Heiligenkreuz schrieb das Vorwort und ebenfalls ein Zeugnis über seine Berufung.

Die Herausgeberin Petra Lorleberg ergänzt die biographischen Texte mit Überlegungen zu: Ist es heute schwieriger, sich verbindlich für eine christliche Berufung zu entscheiden als früher? Ein Ausblick.

Die Berichte der zwanzig Geweihten beschränken sich auf das Wesentliche und sind entsprechend kurz, so knapp, dass man das Interesse nicht verliert und immer weiter liest. Wenn dann ein Kapitel fertig ist, muss man unbedingt das nächste anfangen, im modernen Fachjargon heißt das „page-turner“ und das macht dieses Büchlein richtig spannend.


152 Seiten, 2013




1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die Vorstellung.
    Siehe auch die Rezension:
    http://www.kathnews.de/glaubenswege-mein-weg-ins-ordensleben

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