Mittwoch, 8. Januar 2014

Der fromme Chaot auf Gemeindefreizeit

von Adrian Plass

Erzähltes – Humor


Das diesmal wirklich letzte Tagebuch des frommen Chaoten

Der fromme Chaot Adrian berichtet, wie seine freikirchliche Gemeinde und die anglikanische von seinem Sohn Pastor Gerald zusammen ein Gemeindefreizeit organisieren und überstehen. Die drei Tage des Wochenendes geben auch die Struktur der Erzählung vor, die von der Vorbereitung über Freitagvormittag bis Montagvormittag reicht. Die Hauptfiguren sind bekannt: Adrians Familie, also seine Frau Anne, sein Sohn, dessen Frau und der Enkel sind natürlich dabei und der Mönch Pater John; Leonard und seine Freundin Angel machen nur eine Stippvisite, sind aber wie üblich voll chaotisch.

Eine amüsante Geschichte mit realistischen jedoch liebevollen Schilderungen, sehr witzigen Ideen zu dem Abschlussabend, daneben geistlicher Tiefgang auf unterhaltsame Weise erzählt. Die wenigen traurigen Momente haben ein Happy End. (Soviel Spoiler darf sein.)


Adrian Plass (Jahrgang 1948) ist einer der erfolgreichsten christlichen Autoren der Gegenwart. Sein typisch britischer Humor und die herausfordernde Ehrlichkeit seiner Texte haben ihm längst Kultstatus eingebracht. Weltweit kursieren rund zwei Millionen Exemplare seiner über dreißig Bücher. (Zitat auf dem Cover.)

Adrian Plass ist verheiratet, Vater von vier Kindern, Anglikaner,  er hat eine englische Homepage und einen Artikel in der Wiki (Link)

Die Vorgänger-Bände "Tagebuch eines frommen Chaoten" und "Die theatralischen Tonbänder des Leonard Thynn" wurden schon hier auf dem Blog besprochen, wie auch Plass' Erzählung "Der Besuch".


221 Seiten, 2013, aus dem Englischen (The Sacred Diary of Adrian Plass. Adrian Plass and the Church Weekend) von Christian Rendel

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