Sonntag, 2. Juni 2013

Der Pastor mit der Jazztrompete (Film)

 Aktueller Fernsehtipp


Nächsten Freitag, am 7. Juni 2013, zeigt Bibel TV um 20.15 Uhr einen Spielfilm aus dem Jahr 1962 „Der Pastor mit der Jazztrompete“, der in Kärnten spielt. Wer also mal vergleichen möchte, wie vor 50 Jahren Pfarrer in der Unterhaltung dargestellt wurden, der hat dazu Gelegenheit. Die Titelrolle spielt Joachim Hansen, neben Carl Wery, Beppo Brehm, Oscar Sima, Sabine Bethmann, Victor Staal, Claus Wilke.

Bibel TV kann man online empfangen. Dort auf der Homepage „Programm“ anklicken und danach „Livestream“. Evtl. gibt es einen kurzen Trailer, dann einfach nochmal auf „Livestream“ tippen. Übrigens bekommt Bibel TV nichts von der GEZ, die müssen sich selber finanzieren ....

Heute Abend um 21.50 Uhr wird eine Dokumentation gezeigt über die seliggesprochene Chiara Luce Badano (1971-1990).

Nachtrag: Die Handlung vom Pastor mit der Jazztrompete:

Der evangelische Pfarrer Röll fährt mit der Vespa zu seiner neuen Pfarrei. Im Ort herrscht der Bürgermeister, der nach dem Tod seines ausgewanderten Bruders auf dessen Vermögen hofft. Wie erwartet kommen zwei uneheliche Töchter des Verstorbenen an und ziehen ins Pfarrhaus zu dem pensionierten alten Pfarrer. Bei ihm ist die dritte uneheliche Tochter aufgewachsen, jetzt wohnen dort die drei Mädchen und die beiden Pfarrer. Der neue Pastor spielt ausgezeichnet Trompete und mischt damit den Jazzclub auf. Viele junge Leute kann er dafür begeistern, bei einem Oratorium mit moderner Musik mitzuwirken. Andere sabotieren ihn und dieses Projekt. Vorneweg der Bürgermeister, der stocksauer ist, u.a. weil er sein Abo auf den „Schützenkönig“ verloren hat, denn der neue Pastor kann auch sehr gut schießen (als alter Gebirgsjäger). Daher wird der strenge Superintendent über das pastorale Treiben informiert. Als das angekündigte Oratorium fast schon abgesagt werden muss, hilft der katholische Pfarrer aus, mit aufbauenden Worten, Loyalität und Chromitgliedern (der wird sehr positiv dargestellt!). Bis zum Schluss versucht man, die Aufführung des Oratoriums zu verhindern – erfolglos. Der Superintendent in Begleitung seiner Gattin ist von dem musikalischen und ökumenischen Erfolg hingerissen, er erteilt dem Pastor Absolution. Inzwischen haben die drei Mädels durchs Testament eine Riesensumme und danach einen Gatten bekommen: happy endings auf der ganzen Linie.
War ganz nett. Nur dieser Superman-Pastor ... ein wenig zu dick aufgetragen. Aber wahrscheinlich war das für die damalige Zeit in Unterhaltungsfilmen normal.

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