Sonntag, 13. Januar 2013

Theodoras Tagebuch von Penny Culliford

Glaube, Hoffnung ... Schokolade

Erzähltes – Humor - Gemeinde - Familie


 
Die Engländerin Theodora ist Mitte Zwanzig, arbeitet als Sachbearbeiterin und ihr Freund Kevin scheint sich mehr für Fußball zu interessieren als für sie. Während der Windpocken beschließt sie, alles zu tun, um ihr geistliches Wachstum zu fördern und die entsprechenden Fortschritte in einem Tagebuch zu dokumentieren. Außerdem will sie notieren, was in ihrer anglikanischen Pfarrei St. Norbert so alles passiert.
Die Leser lernen Gemeindemitglieder, Theodoras Familie und ihre Kollegen kennen. Es geht um alltägliche Ereignisse in Familie, Beruf, Gemeinde und im Freundeskreis und weil Theodora ein bisschen verpeilt ist, sind die häufig sehr komisch oder werden mit Humor erzählt.

(Zitat Seite 71:)
"Kevin war mit in der Kirche. Er hat den ganzen Gottesdienst durchgehalten und zwischenzeitlich sogar die Augen geöffnet und die geballten Fäuste etwas gelockert."

(Zitat Seite 190:)
"Sonntag, 4. April
Ostersonntag
SCHOKOLADE!!!!
Ach ja, und natürlich: Der Herr ist auferstanden!
Halleluja!"

Die Erzählung ist eine Art christliches 'Tagebuch der Briget Jones' und als solches hervorragend gelungen. Die Autorin Penny Culliford hat noch zwei weitere Bände über Theodoras Erlebnisse herausgebracht, die beide leider nicht ins Deutsche übersetzt worden sind. Sehr schade. Warum eigentlich nicht? Es ist ja nicht so, als wäre der deutschsprachige Markt gesättigt mit lauter gut gemachter christlicher Unterhaltungsliteratur.

261 Seiten, 2001, aus dem Englischen („Theodora's Diary“) übersetzt von Dorothee Dziewas

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