Donnerstag, 20. Dezember 2012

Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst

von John Ortberg

Wie zwischenmenschliche Beziehungen gelingen

Gemeinde – Familie
 

Dem us-amerikanischen freikirchlichen Pastor geht es um das Miteinander in Ehe, Familie und Gemeinde. Um das allzu Menschliche, das sich immer wieder einschleicht und wie die Bibel zeigt, schon bei den Aposteln und den ersten Christen Störungen hervorrief. John Ortberg analysiert die Lage bzw. die Menschen und zeigt Wege, wie man reibungsfreier ein gemeinsames christliches Leben führen kann. Mit vielen Beispielen von Situationen (auch mit seiner eigenen Familie), die jeder aus dem Alltag kennt und die manchmal sehr komisch sind, solange man selbst nicht beteiligt ist.
 
Einige Kapitelüberschriften: Normal – so etwas gibt es nicht. Das Wunder der Einheit. Wie man sich nahe kommt, ohne verletzt zu werden. Es lohnt sich für Gemeinschaft zu kämpfen: Konflikte. Das Geheimnis stabiler Beziehungen. Was Vergebung nicht ist. Was Vergebung ist. Ein Geschenk, das niemand haben will: Konfrontation. Endlich normal: Himmel.
 
Eine unterhaltsame und hilfreiche Verbindung von Christlichem und Psychologischem.
Eigentlich hat mich das Buch hautpsächlich wegen des Titels interessiert, der umwerfend gut ist, und dazu das treffende Bild mit den beiden Stachelschweinchen. Aber der Inhalt steht dem Cover in nichts nach.

382 Seiten, 2003, aus dem Amerkanischem übersetzt (Everybody's Normal Till You Get to Know Them) von Annette Schalk

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