Montag, 28. März 2016

Freundinnen

Christliche Frauen aus zwei Jahrtausenden

von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Heilige – Literatur – Internet

Neun Artikel, hauptsächlich über christliche Frauen: Kaiserin Theophanu (geb. 959), die Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen (geb. 1098), die heilige Herzogin Hedwig von Schlesien (1174), die Kirchenpolitikerin und Kirchenlehrerin Caterina von Siena (geb. 1347), die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (geb. 1797) und die Theologin Ida Friederike Görres (geb. 1901). Dazu die Beiträge: Die Wahrnehmung der Frau bei Romano Guardini;  Die Nähe der Frau zu Magie und Erlösung: Ein Blick auf Werner Bergengruen und Nachdenken über den Alltag einer Frau: Maria.

Die Texte über die meisten Frauen bieten einen biographischen Überblick und eine Einordnung ihres speziellen Charismas, bei den Älteren wird außerdem ihre Zeit und die Situation der Kirche skizziert. Hochinteressant! Besonders wenn man noch wenig über die Damen weiß.
Zu Annette von Droste-Hülshoff und Werner Bergengruen gibt es einen literarischen Schwerpunkt. Die Betrachtungen über Maria und sind philosophisch-theologisch.

EWTN brachte vor einigen Jahren unter dem Titel „Freundinnen – Alte und neue Namen aus der Schatztruhe der Kirche“ eine Reihe mit dreizehn Sendungen mit  der großen Dame der philosophischen Theologie Professor Gerl-Falkovitz. Im Gespräch mit Joelle-Marie Declerqu behandelte jede halbstündige Folge eine christliche Frau. Einige kann man bei youtube und kathtube ansehen: über die Muttergottes, Radegundis von Thüringen, Elisabeth von Thüringen, Simone Weil, Edith Stein.

(Mutter Angelica, die Gründerin des weltweit größten katholischen Fernsehsenders EWTN, starb gestern, am Ostersonntag den 27. März 2016. Ihre Biographie von Raymond Arroyo  ist ebenfalls eine hoch empfehlenswerte Lektüre. Sie passt perfekt unter den Titel "Freundinnen", speziell für die Unterabteilungen: Vaterlos Aufwachsen, Neu-Start mit 58, Stress mit Vorgesetzen und Erkennen der eigenen Berufung.)  
 
Hier unten verlinkt ist das Video über die Färbertochter, Autorin von über 380 Briefen und Kirchenpolitikerin Caterina von Siena, die zur Kirchenlehrerin ernannt wurde.
 
 
 
Philosophieprofessorin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz ist Jahrgang 1945, sie studierte Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaften, Promotion 1970 in München.
Von 1993 bis zu ihrer Emeritierung 2011 hatte sie den Lehrstuhl für Religionsphilosophie und Vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Derzeit leitet sie das Europäische Institut für Philosophie und Religion an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Heiligenkreuz. (Quelle: kathpedia. Dort steht ein ausführlicher Artikel.)

Auf youtube sind eine ganze Reihe Vorträge, die Prof. Gerl-Falkovitz in den letzten Jahren gehalten hat, meist zu philosophisch-theologischen Fragestellungen.

152 Seiten, 1994, 3. Auflage 2003, Verlag Erich Wewel Donauwörth, Umschlagentwurf unter Benutzung des Gemäldes La Pace (Der Frieden) der Gebrüder Corenzetti, Rathaus Siena.

Kommentare:

  1. Die Konvertitin und Dichterin Gertrud von le Fort ist auch eine der "Freundinnen" von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. http://dashoerendeherz.blogspot.de/2012/06/dichter-sein-bedeutet-hingabe-der.html

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  2. Danke für den Tipp, Gertie. Gertrud von le Fort gehört sicher zu den Großen christlichen Literatur, und damit ist sie auch eine der Freundinnen.

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