Donnerstag, 17. April 2014

Das Geheimnis des kleinen Marcelino

Marcelino - Pan y vino

Eine spanische Legende

von José Maria Sánchez Silva


Franziskaner finden vor ihrer Tür ein Baby, der Junge wird Marcelino getauft und lebt mit ihnen im Kloster. Überall darf er hin, nur nicht in die Bodenkammer, das ist ihm streng verboten, weil es da zu baufällig ist. Als die Neugierde zu groß wird, entdeckt der Fünfjährige dort ein lebensgroßes Kreuz aus Holz mit einer Christusfigur. Das Gesicht sieht so ausgezehrt aus, deswegen holt der Kleine aus der Küche Brot. Jesus wird lebendig, steigt vom Kreuz, isst das Brot und unterhält sich mit Marcelino, das Kind erzählt von sich und Christus von seinem Leben.
Diese Begegnungen wiederholen sich und Jesus nennt den Kleinen Marcelino pan y vino (Marcelino Brot und Wein), weil er ihm immer Nahrung bringt. Eines Tages soll Marcelino sagen, was er sich als Belohnung wünscht, weil er so viel Gutes getan hat. Der Junge möchte unbedingt seine Mutter kennen lernen und Maria, die Mutter von Jesus.


Glaubenswissen für jeden, egal wie alt.


1955 wurde Marcelino pan y vino in Spanien verfilmt:


Auf dem großen Videoportal gibt es eine deutschsprachige Kurzversion mit den wichtigsten Szenen (8 Min.):

/watch?v=HD3C5c6VHrA


und eine italienische mit rumänischen Untertiteln (10 Min.):

/watch?v=OwKsVY2JGXw


Wesentliche Glaubensinhalte sind so einfach, dass Kinder sie verstehen und sie mit ganz wenigen Worten erklärt werden können.


Der spanische Film von 1955 hat damals auf der Berlinale den Silbernen Bären gewonnen. So lange ist 1955 schon her bzw. so viel hat sich seitdem verändert.


Die Neuverfilmungen (1979, 1991, 2010) sollen nicht so gut sein.

Die Geschichte von Marcelino war die Grundlage für die sehr erfolgreiche und beliebte philippinische Serie May Bukas Pa, mit 263 Folgen von 2009.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen