Freitag, 11. Januar 2013

Deine Kirche ist ja wohl das Letzte! von Ulrich Filler

Fakten – Argumente – Standpunkte

Glaubenswissen – die üblichen Themen – Historisches

 
Wer die katholische Kirche für „das Letzte!“ hält, hat meist Gründe dafür. Diese Begründungen stehen am Beginn eines jeden Kapitels und der Autor, der Priester Ulrich Filler, antwortet darauf, verständlich und kurz (aber ausreichend). Häufig stellt sich heraus, dass nicht alles korrekt ist, was man zu wissen glaubt.
Das Buch gibt Antworten zu den Themen (Zitate)“Taufe? Mein Kind soll selbst entscheiden!“, “Durch das Verbot von Kondomen macht sich der Papst mitschuldig an der Ausbreitung der Aids-Seuche!“ „Verhütungsmittel sind auch verboten, die Frau ist doch keine Gebärmaschine!“, „Die Katholiken beten Maria an!“, „Die Kirche unterdrückte die Freiheit der Wissenschaften – wie schon der Fall Galilei gezeigt hat!“, „Wie kann ein Mensch unfehlbar sein?“, „Wozu sind goldene Kelche nötig? Man sollte das Geld den Armen geben!“, „Die Frau wird doch durch die Kirche unterdrückt!“.
Dazu noch die Hexen(verbrennungen), Inquisition, das angeblich finstere Mittelalter, Päpstin Johanna, Ehe und Sexualität, Priestertum der Frau, Zölibat ... die üblichen Themen eben, was man so zu hören bekommt, wenn es um die katholische Kirche geht.
Wer mehr erfahren möchte, erhält Lesetipps in der „Weiterführenden Literatur“ am Ende des Buchs.

Mein Lieblingskapitel ist (Zitat Seite 162): „Katholischsein ist langweilig!“. (Persönlicher Kommentar: :rotfl: )
In der Antwort wird Therese von Lisieux zitiert: „Vor törichter Frömmigkeit und sauertöpfischen Heiligen, bewahre uns, oh Herr.“

Nachdem Ulrich Filler beschrieben hat, wie es ist, katholisch zu sein, schließt er mit (Zitat Seite 164):
...Das ist schön und schrecklich. Faszinierend und schwer. Das ist geheimnisvoll und doch von jedem kleinen Kind zu begreifen. Es ist das einzige, wirkliche, großartige Abenteuer des eigenen Lebens. Es ist alles Mögliche. Aber nicht langweilig.


175 Seiten, 1999, 10. Auflage 2011, erschwinglich

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